Löwenzahn

Der Löwenzahn kann in der Küche verwendet werden und auch als Heilkraut.

Man kann ihn als Gemüse, Salat, Gewürz, Tee, Pesto, Creme, Seife, Gelee (Blüten),

verwenden. Ein Allroundkraut, welches zu Unrecht missachtet und ausgemerzt wird.

Jeder, der einen Garten hat weiss, dass er immer wieder kommt, egal wie man

ihm zu Leibe rücken will.

Das sagt meiner Meinung nach viel über sein Wesen aus.

Er ist hartnäckig, unverwüstbar, durchsetzungsstark, zahlreich und gleichzeitig

zart und feingliedrig.

Die Blüte ist gelb, die Blätter grün, die Wurzel weiß-braun.

Die Farbe der Blüte entspricht der Sonnenkraft und damit dem Element Feuer.

Feuer im Ungleichgewicht löst Wut und Zorn aus, dies entspricht einem körperlichen Ungleichgewicht von Leber und Galle.

Genau da wirkt er .... der Löwenzahn. Er stärkt Leber und Galle.

Leber und Galle entsprechen dem Frühling und genau dann wächst er und unterstützt uns mit seinem ganzen Wesen.

Er wirkt appetitanregend, stoffwechselanregend, entwässernd, krampflösend, fördert den Gallenfluss, magensaftanregend, entzündungshemmend.

Die Pusteblume leuchtet weiss und entspricht mit ihren Samen dem Luftelement.

Das Luftelement unterstützt die Verbreitung der Samen.

Die Blätter sind grün und dies ist die Farbe der Heilung.

Die Blätter können als Salat, Gemüse, Tee, Würzkraut verwendet werden.

Sie schmecken leicht bitter.

Bitterstoffe regen die Galletätigkeit an und gleichen die Leber aus.

Die Wurzel ist ist weiß-braun und entspricht damit dem Erdelement.

Magen und Milz sind die entsprechenden Organe.

Aus den Wurzeln wurde früher ein Kaffeeersatz gemacht.

 

Hier ein paar Rezepte:

 

Pesto

50 Gramm gehackte Löwenzahnblätter (frisch)

125 ml Olivenöl oder Nussöl

5 Walnüsse oder Nussmus

1/2 bis 1 gestrichener TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

eine leckere Variante ist auch mit Tomatenmark möglich

 

Wildkräutersalat

125 gr Löwenzahn

125 gr Sauerampfer

50 gr Bärlauch

Basilikumblätter

1/2  Zwiebel oder Lauchzwiebeln

Walnusskerne, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Cashewkerne

4 EL Balsamico

4 EL Olivenöl

Kristallsalz

Pfeffer

Paprikapulver 

Kräuter der Provence

 

Wildkräutersuppe

 

1 EL Margarine

1 EL Weizenmehl 

1 Strauß Wildkräuter

(bestehend aus Brennnesseln (mit Handschuhen pflücken),

Brunnenkresse, Sauerampfer, Löwenzahnblättern und -blüten,

Gänseblümchenblättern)

Blattpetersilie

Kristallsalz

Pfeffer

 

Aus der Margarine und dem Mehl eine Mehlschwitze machen und mit Wasser ablöschen.

Mit den Gewürzen aufkochen lassen und dabei umrühren.

Die klein geschnittenen Kräuter hineingeben und kurz kochen.

Wer mag kann dann alles pürieren und mit pflanzlicher Sahne verfeinern.

 

 

 

 

Bärlauch

Seinen Namen hat er vom Bär, der direkt nach dem Winterschlaf heisshungrig

diese Blätter frisst.

Sie stärken ihn. Der Bär ist ein mächtiges Krafttier und gerade durch seine Nahrung

ein wichtiger Seelenführer.

Wer mit ihm arbeitet wird ihn Heilkräuterkunde geschult.

Der Bär steht ebenfalls für die weibliche Kraft und die Verbindung zu Mutter Erde.

Die GeBÄRmutter ist der Sitz der Weissheit und in ihr liegt alles Wissen, was wir

brauchen, um wieder im Einklang mit uns und der Erde zu leben.

Der Bär lebt in einer Höhle und so lehrt er uns, uns zurückzuziehen und Kraft zu tanken.

So wage ich die Behauptung, dass genau jener Bärlauch gerade uns Frauen Kraft gibt,

unsere Gebärmutter stärkt und heilt.

Der Bärlauch ist verwandt mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch.

Er schmeckt nach Knoblauch, hinterlässt aber keinen Geruch.

Bärlauch enthält Vitamin C, Magnesium und Eisen.

Er wirkt appetitanregend, fördert den Gallefluss und senkt den Cholesterin.

 

Bärlauch ist vielfältig einsetzbar als Salat, Kräuterquark, Kräuterbutter, Suppe,

Gewürz

 

Rezepte

 

Pesto

50 Gramm gehacktes Bärlauch (frisch)

125 ml Olivenöl oder Nussöl

5 Walnüsse oder Nussmus

1/2 bis 1 gestrichener TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

 

Kräutermargarine

125 gr Margarine

Bärlauch

glatte Petersilie

Schnittlauch

Salz

Pfeffer

 

Gründonnerstagssuppe oder 9 Kräutersuppe

jeweils eine Hand voll:

Gundermanntriebe 

Brennesseln 

Giersch 

Gänseblümchen 

Brunnenkresse

Sauerampfer

Löwenzahn 

Bärlauch

Wegerich – Spitzwegerich oder Breitwegerich

1 Liter kalte Gemüsebrühe

1 Zwiebel

2 EL Margarine

1 EL Mehl

Salz

Pfeffer

 

Die Zwiebeln klein schneiden und in der Margarine andünsten.

Das Mehl dazu geben und mit der Gemüsebrühe löschen.

Die Kräuter hinzu geben und 5 min kochen.

Alles pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wer mag, kann dies noch mit pflanzlicher Sahne verfeinern

 

 

 

 

 

Sauerampfer

Sauerampfer schmeckt nach Zitrone und ist sehr frisch.

Er enthält viel Vitamin C und Eisen. Der säuerliche Geschmack kommt

von der Oxalsäure, die in großen Mengen schädlich für Niere und Blase sein kann.

Seine milde Säure regt die Organe zur Fettverbrennung an und unterstützt somit

auch Diäten. Er wirkt blutreinigend und entschlackend.

Für die Seefahrer war dies das Mittel gegen Skorbut.

 

Dies sind bekannte Informationen.

Meine Intention:

"Sauer macht lustig" ist ein altes Sprichwort mit sehr viel

Wahrheit. Die Organe, die durch Bitterstoffe und Saures ausgeglichen werden,

sind Leber und Galle. Sie entsprechen dem Element Holz, zeitlich dem Frühjahr.

Da beginnt der Sauerampfer zu sprießen. Mutter Erde und wir sind eins. 

Sie versorgt uns zu jeder Zeit mit den Pflanzen, die wir brauchen.

Die Leber steht für die Wut, die den Weg nach außen findet.

Die Galle steht für die unterdrückte, kontrollierte Wut. Diese Wut zirkuliert im Körper. Findet sie kein Ventil, kann es zu Ungleichgewichten bis hin zu Gallensteinen kommen ... nach ein paar Jahren.

Sauer macht Lustig .... Der Sauerampfer gleicht dieses Ungleichgewicht in Leber und Galle aus, so dass unser Körper wieder harmonischer schwingt .... und ja, die Wut reduziert sich auch.

 

Sauerampfer-Pesto

 

100g  Sauerampfer

Sonnenblumenöl oder Nussöl (nach Bedarf)

Salz

Pfeffer

alles in den Mixer und dann in Gläser abfüllen.

 

Rosmarin und Lavendel

Rosmarin stärkt niedrigen Blutdruck, stärkt die Verdauung und hilft bei Blähungen.

Er stärkt die Nerven und hilft bei Migräne.

Rosmarin ist hilfreich bei Wechseljahrsbeschwerden und kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen. Somit ist er in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen.

Ein Sud oder Shampoo aus Rosmarin kräftigt die Haare und beugt Haarausfall vor.

Dies sind nur ein paar wundervolle Wirkungen dieses Krautes.

 

Lavendel

Lavendel ist so fein, er wird auch von Babyhaut vertragen und hilft dort

zur Entspannung und gutem Schlaf. Er gibt Sicherheit und Geborgenheit.

Er ist hilfreich bei entzündeter Haut, wirkt entzündungshemmend, krampflösend,

Kreislaufschwäche, Migräne, Magenkrämpfe ....

Auch dieses Kraut ist ein wahres Wunderwerk und seine Anwendungen sind vielfach

und für fast alle Wehwehchen.

 

Rosmarin/Lavendelöl

 

Dieses Öl ist sowohl innerlich wie äußerlich anwendbar.

 

3-5 Zweige Rosmarin

3-6 EL Lavendel

 

Die Kräuter in eine geeignete Flasche geben und mit Sonnenblumenöl

aufgießen.

An einem warmen Ort 4-6-Wochen ziehen lassen und zwischendurch schütteln.

Danach durch ein Sieb abseihen und wieder in die Flasche füllen.

 

(c) Texte von mir.

Bei Verwendung bitte Hinweis auf meine Seite geben.